Infrastruktur

Die Universitätsstadt Tübingen zieht sich an den Ufern des Neckars zwischen dem Naturpark Schönbuch und der Schwäbischen Alb gelegen. Tübingen hat über die B27 Anschluss an die Autobahnen A8 München-Stuttgart und über die B28 an die A81 Singen-Heilbronn. Mit dem Flughafenbus, dem “Airportsprinter” kommt man im Halbstundentakt direkt zu Stuttgarts Messegelände und zum Flughafen. Das Regionalbusnetz verbindet Tübingen mit Stuttgart. Eine Regionalstadtbahn zur Vernetzung der Landkreise Tübingen, Reutlingen und Zollernalb wird derzeit diskutiert.

Tübingen mit seiner malerischen Altstadt mit den engen Gassen, seinen Museen und historischen Gebäuden, dem Schlossberg und Neckarauen erfordert eine behutsame innerstädtische Infrastruktur, ohne das historische Flair zu zerstören. Hier setzt Tübingen, die “Stadt der kurzen Wege”, seit langem auf eine umweltfreundliche Entwicklung mit einem weitläufigen Radwegenetz, einer ausgedehnten Fußgängerzone und ein gutes öffentliches Busnetz, wobei sogar das Fahrrad im Bus mitgenommen werden kann. Weitere Verkehrsentlastungen bringen Sammeltaxis und Nachtbusse.

Mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten und seinem idyllischen Stadtbild ist Tübingen ein Touristenmagnet. Daneben ist es in erster Linie eine bei Stunden und Dozenten beliebte Universitätsstadt mit internationalem, jahrhundertelangem Renomé. Beides stellt hohe Anforderungen an die Infrastruktur, denen Tübingen mit einer abwechslungsreichen Gastronomie von der urigen Studentenkneipe bis zum Gourmettempel, guten Hotels und Übernachtungsmöglichkeiten , Kulturangeboten, geeigneten Räumlichkeiten für Tagungen, Kongresse und andere Events. Diesen Ansprüchen wird Tübingen in vollem Maße gerecht. Die Bedeutung der mehr als 525 Jahre alten Universität für Tübingen wird einem auf dem “Pfad der Erkenntnis” quer durch die Altstadt nahegebracht.

Bei der weiteren Entwicklung setzt Tübingen vor allem auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit. Bei allen Entscheidungsschritten und Maßnahmen zur Stadtentwicklung wird auf Bürgerbeteiligung gesetzt. So wurden mit den Teilnehmern vom Runden Tisch Altstadt und des Leitlinienprozesses eine Aufwertung öffentlicher Plätzen und Grünanlagen entwickelt. Darüber hinaus ist Tübingen 2010 als Fairtrade – Stadt ausgezeichnet worden, da immer mehr Geschäfte, Gaststätten, Schulen und öffentliche Einrichtungen fair gehandelte Produkte anbieten und nutzen.

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