Geschichte

Tübingen ist ungefähr 40 Kilometer von Stuttgart entfernt und ist eine der vielen Universitätsstädte in Baden – Württemberg. Im Landkreis Tübingen ist sie die größte Stadt und auch die Kreisstadt, auch der Sitz des Regierungspräsidiums von dem gleichnamigen Regierungsbezirks. Mit der östlichen Nachbarstadt Reutlingen sind sie eines der 14 Oberzentren des Landes. Tübingen ist seit 1. April 1956 Große Kreisstadt.

Erste urkundliche Erwähnung

Die Gegend um das heutigen Tübingen war schon vor ungefähr 12.000 vor Christi besiedelt. Es gibt auch Spuren der Römer aus der Zeit von 85 nach Christi, die auf diesem Gebiet den Neckar – Limes errichtet hatten. König Heinrich der IV. belagerte ” castrum twingia, das heutige Zwingburg, dabei wird das Schloss Hohentübingen im Jahr 1078 das erste Mal urkundlich erwähnt. Die erste ländliche Siedlung war im Bereich des hoch flutsicheren Sattels zwischen dem Schloss – und Osterberg angesiedelt. Darauf weisen schon die Ortsnamen hin, dass die Stadt während der Völkerwanderung gegründet wurde. Die Erklärung: Der Name des Ortsgründers Tuwo in der Vorsilbe und das – ing(en) am Namesende.

Das Mittelalter

Tübingen entwickelte sich weiter. Die ersten Kaufleute kamen und es entstand der erste Marktplatz. Das Gebiet um Tübingen gehörte in der Mitte der 11. Jahrhunderts den Grafen von Zollern. Zum ersten Mal werden im Jahr 1231 die Stadtrechte erwähnt. Aber die Entwicklung ging weiter, Papst Alexander IV gründete 1262 ein Augustiner – Eremitenkloster, darauf folgte ein Franziskanerkloster. Es wurde, um 1300 eine Lateinschule, die spätere Schola Anatolica, gegründet. Im Jahr 1342 bekamen die Burg und die Stadt an die Grafen von Württemberg.

Die Entwicklung bis heute

Die Stadt Tübingen entwickelte sich weiter, sie wird im Jahr 1536 Universitätsstadt. Auch den dreißigjährigen Krieg überstand Tübingen einigermaßen. Nach den vielen Besetzungen und auch nach der Pest, die Tübingen heimsuchte, wurde die Stadt wieder aufgebaut.

Das Wappen

Zum Schluss noch ein paar Worte zum Wappen von Tübingen. Es zeigt in Gold an drei Trageringen die drei latzige rote Fahne der Pfalzgrafen. Auf dem Schild sind zwei schräg gekreuzte, mit roten, golden geschlitzten Puffärmel bekleidete Männerarme, die zwei aufwärts zeigende Hirschstangen halten. Die Stadtflagge ist rot-gelb.

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